Die Temperatur, der hydrostatische Druck, die Auftriebskraft und der Reibungswiderstand des Wassers spielen eine sehr große Rolle beim Laufen auf dem Unterwasserlaufband.


Das zwischen 28°C und 30°C warme Wasser wirkt sich wohltuend und entspannend auf die Muskulatur und die Gelenke aus. Durch den hydrostatischen Druck, der den im Wasser befindlichen Hundekörper gleichmäßig umgibt, werden die Atmung und das Herz- Kreislaufsystem trainiert.


Zusätzlich erfährt der Hund durch das reduzierte Eigengewicht im Wasser zum einen eine Auftriebskraft und zum anderen eine Bewegungserleichterung, da die Gelenke mit geringer Belastung bewegt werden können. Weiter wirkt der Reibungswiderstand des Wassers bewegungshemmend auf den Patienten. Da der Hund beim Laufen auf dem Unterwasserlaufband einen gewissen Wasserwiderstand überwinden muss, führt dies wiederum zu einer Muskelkräftigung.


Das Laufen findet seinen Einsatz bei z.B. chronischen Gelenkserkrankungen, vor und nach Operationen am Bewegungsapparat (HD, ED, Patellaluxation, Kreuzbandriss u.v.m.), zur Muskelkräftigung und auch bei neurologischen Erkrankungen, um die Nervenbahnen gelähmter Tiere, in der Regel Hunde, zu reaktivieren.

Gerne aber auch, um Sporthunde für zum Beispiel die kommende Turniersaison oder für ihren Beruf zu trainieren und fit zu halten.