Neurologische Behandlungsformen:

 

Bei neurologischen Behandlungen geht es zum Einen um das Anbahnen von physiologischen Bewegungen und zum Anderen um das Hemmen von pathologischen Bewegungen.

 

Es gibt eine Vielzahl an neurologischen Erkrankungen, die in ihrer Intensität unterschiedlich ausfallen können. So kann ein Hund oder eine Katze einen Bewegungsablauf „vergessen“, wenn er zum Beispiel unter einer Nervenerkrankung oder Lähmung leidet. Durch die Erkrankung ist sein Gehirn nicht mehr in der Lage, Befehle zu einer bestimmten Körperreaktion auszuführen. Daher müssen die Vierbeiner mit neurologischen Behandlungsformen wieder an die verloren gegangenen Bewegungsabläufe herangeführt werden.

 

Darüber hinaus gibt es Tiere, die vollständig gelähmt sind. Die Vierbeiner können dann weder stehen noch gehen oder gar sitzen.Auch die Reflexe sind nicht mehr auslösbar. Ferner sind die Haut- und Tiefensensibilität sowie das Schmerzempfinden nicht mehr vorhanden. Demnach verlieren betroffene Hunde und Katzen jegliche Gefühle über ihre Gliedmaßen. Auch hier setzt der Therapeut alles daran, das verloren gegangene Bewegungsmuster (MOBI) wieder herzustellen.

 

 

Der Therapeut holt den Vierbeiner dort ab,

 

wo er sich gerade befindet.